Pünktlich zum Ramadan erlaubt Berlin religiöse Zusammenkünfte

Philosophia Perennis

(David Berger) Pünktlich zum Beginn des Ramadan am kommenden Freitag erlaubt Berlin, was Ostern offensichtlich unter keinen Umständen möglich war: Ab heute sind Versammlungen und Zusammenkünfte religiöser oder kultischer Natur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. 

In dem Erlass heißt es: „Ab 22. April sind Versammlungen und Zusammenkünfte religiöser oder kultischer Natur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen dürfen stattfinden, wenn folgende Richtlinien (Rechtschreibfehler wurden hier ausgebessert) eingehalten werden:

Die maximale Personenanzahl von 50 Personen gilt nur für Räumlichkeiten, die eine entsprechend hohe Anzahl an Besucherinnen und Besuchern unter Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln erlauben. Bei kleineren Räumlichkeiten ist die Besucheranzahl weiter einzugrenzen. Jene Personen, die zur Ausführung der religiösen Handlung zwingend notwendig sind – etwa Gebetsleitende, Hilfsdienste, musikalische Unterstützung – werden nicht als Teilnehmende im Sinne der Höchstbegrenzung auf 50 Personen einberechnet. Das Abstandsgebot von 1,5 Metern zwischen Einzelpersonen ist einzuhalten. Körperkontakt ist strikt zu vermeiden. Gegenstände dürfen nicht zwischen mehreren Personen herumgereicht werden.
Veranstalter müssen eine Anwesenheitsliste erstellen. Auf dieser Liste sind Vor- und Nachname, vollständige Adresse und Telefonnummer aller Teilnehmenden festzuhalten. Mithilfe dieser Liste können alle Kontaktpersonen im Falle einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus schnell kontaktiert werden. Die Anwesenheitsliste muss mindestens vier Wochen lang aufbewahrt und auf Verlangen an die zuständigen Behörden ausgehändigt werden. Weiterhin dürfen Trauerfeiern, Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen mit maximal 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattfinden.“[...]

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