Cicero im Mai – Chinas Verantwortung und unser Leben im Corozän

Cicero

Ein winziges Virus hat die Weltherrschaft übernommen. Wir leben auf nicht absehbare Zeit im Corozän. Was das für unser Leben und die Welt bedeutet, beschreiben wir in der Cicero-Ausgabe im Mai.

Ein winziges Virus hat die Weltherrschaft übernommen. Wir leben auf nicht absehbare Zeit im Corozän. Was das für unser Leben und die Welt bedeutet, beschreiben wir in der Cicero-Ausgabe im Mai.

Das Erlebnis gehört zu den Sternstunden meines Journalistenlebens. London, Frühjahr 2009, G20-Gipfel unmittelbar nach Ausbruch der globalen Finanzkrise, die von den USA ausging, aber Europa besonders hart getroffen hatte, auch weil deutsche Landesbanken dumm genug waren, den verpackten Müll der faulen Immobilienkredite in den USA gekauft zu haben. Durch puren Zufall und die Unachtsamkeit der Security konnten zwei Spiegel-Kollegen und ich die hitzige Sitzung live verfolgen. Was wir sahen, war großes Kino. Der damalige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi nagelte den US-Präsidenten so lange fest, bis Barack Obama klein beigab. „Ich übernehme die Verantwortung!“ lautete die Überschrift des Protokolls, das wir in einer Nachtsession verfassten und das weltweit Wirbel machte.

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