Mundschutzbefehl

Sezession

Die Liste der Bundesländer, die Mundschutzpflicht anordnen, wird immer länger.

Mit diesem neuerlichen Ukas verleihen die Regierungen dem Ausnahmezustand gewissermaßen äußere Gestalt – und Gesicht.

Symbolpolitik hätte man das zu Normalzeiten genannt, jetzt wirkt es als Ikonographie der Angst und Zwangsvereinnahmung, als Maskerade der Vereinheitlichung bei geflissentlicher Unterordnung, ja Unterwerfung gegenüber den exekutiven Dekretierungen, die ihrerseits mit medizinischen Autoritätsbeweisen aufgerüstet sind.

Mundschutz anlegen! Alle! Die Regierung tut etwas: Sie erlaubt den Freigang Richtung Einkauf und Nahverkehr unter der Bedingung, eine Maske zu tragen. Und freudig-servil macht bereits alles mit und bastelt sich ganz individuell einen coolen bunten Mini-Niqab. Wer hätte gedacht, wie lebendig der Untertanengeist geblieben ist, gerade unter den sogenannten jungen urbanen Schichten, die doch als so unangepaßt und alternativ galten. Nun ist’s, als hätten sie auf ihre äußere Uniformierung gewartet, innerlich auf Linie waren sie offenbar längst.

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