Als Wehrmachtssoldaten prominente Geiseln der SS befreiten

Junge Freiheit

Es sind Worte des fast schon verloren geglaubten tiefen Glücksgefühls: „In diesen ersten Tagen der Freiheit schien uns Prags wie das Paradies auf Erden. Ich konnte den Blick nicht von meinem Fenster lösen, von den schneebedeckten Bergen, die sich steil über dem stillen, geheimnisvoll-traurigen See erhoben.“ Diese Sätze stammen von Fey von Hassell, Tochter des Widerstandskämpfers Ulrich von Hassell. Sie schrieb sie in ihren Erinnerungen an ihre Zeit als Sippengefangene der SS und des SD, aus der sie am 30. April 1945 in einer spektakulären Aktion befreit wurde.

Hassell und 138 andere Gefangene aus 17 europäischen Staaten waren im Frühjahr vor 75 Jahren aus mehreren Konzentrationslagern (KZ), darunter Buchenwald, Mauthausen und Flossenbürg, im KZ Dachau zusammengelegt worden. Neben Angehörigen der Familien von Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg befanden sich unter anderem auch der Generalstabsoffizier Oberst Bogislaw von Bonin, der Großindustrielle Fritz Thyssen, der evangelische Theologe Franz Niemöller, Angehörige der Familie von Widerstandskämpfer Carl Goerdeler, der frühere österreichische Bundeskanzler Kurt Schuschnigg, der frühere französische Ministerpräsident Léon Blum und sein ungarischer Amtskollege Miklós Kállay sowie zwei Mitglieder des Secret Intelligence Service unter den Häftlingen.

Alte Ansichtskarte vom Hotel Pragser Wildsee Foto: wikimedia.org / Snapshots Of The PastPragser Wilsee (i.e. Wildsee) toward Sulden Tyrol Austro-Hungary / CC [...]

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