Warum die Coronakrise historisch einmalig ist

Tichys Einblick

TE: Herr Professor Bauer, vielerorts auf der Welt haben Regierungen drastische Maßnahmen gegriffen, um die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 einzudämmen. Ist Ihnen ein solcher Umgang mit einer Pandemie schon einmal begegnet?

Axel W. Bauer: Ein derartiges Bündel von Maßnahmen, wie wir sie jetzt erleben, hat es in der Geschichte noch nicht gegeben. Es gab zwar zu Zeiten der Pest-Epidemien im Spätmittelalter oder während der Cholera- und Typhus-Epidemien im 19. Jahrhundert Quarantänemaßnahmen. Aber die waren lokal begrenzt und meist nicht sonderlich von Erfolg gekrönt. Europa- und nahezu weltweite Restriktionen gab es hingegen noch nie, schon deshalb nicht, weil eine globale Vernetzung, wie wir sie heute erleben, nicht existierte. Es dauerte lange, bis die Nachricht über eine Epidemie einen anderen Kontinent erreichte. Entsprechend asynchron waren die Maßnahmen.

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