Lesben- und Schwulenverband warnt vor Karlsruher Klinik

Junge Freiheit

KARLSRUHE. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) hat davor gewarnt, sich in der Karlsruher Helios-Klinik in Behandlung zu begeben. Zuvor hatte ein dort angestellter Herzchirurg einen Beitrag auf Twitter verfaßt, in dem er Homo- und Transsexualität als Krankheiten bezeichnete, berichteten die Badischen Neuesten Nachrichten. Die Äußerungen des Arztes seien „verstörend und inakzeptabel“, sagte LSVD-Vorstandsmitglied Axel Hochrein dem Blatt. „Es ist zutiefst verunsichernd, daß LSBTI nicht erwarten können, von ihm diskriminierungsfrei und professionell behandelt zu werden.“

Zudem warf der Verband dem türkischstämmigen Mann vor, gegen medizinethische Grundsätze des Weltärztebundes und die Berufsordnung der Bundesärztekammer zu verstoßen, in denen ein „Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Orientierung“ vorgeschrieben sei.

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