Soll man ein Land erziehen, und wenn ja, wozu?

Dushan Wegner

In einer dieser Vier-Buchstaben-Zeitungen las ich den Gast-Kommentar eines Politikers jener Partei, die ich mit dem Erfurter Kotau vor der Ex-FdJ als politisch überflüssig betrachte (siehe Essay vom 6.2.2020), doch deren Leute wollen sich partout nicht an mein Urteil halten, und also machen und meinen sie weiter, und gemeint wird extra meinungsstark etwa dieses:

Die Aufgabe des demokratischen Rechtsstaates ist es deshalb, Menschen in jeder Situation würdig zu behandeln, sie nicht zu erziehen oder ihnen bestimmte Verhaltensweisen aufzuerlegen. (Wolfgang Kubicki in welt.de, 29.4.2020)

Es ist ein Satz, der besonders dort Applaus einfangen wird, wo Bürger tatsächlich noch Freiheit und Vernunft hochhalten. »Die Grünen«, wird man sagen, »das sind die Erzieher, der Staatsfunk und der Merkelismus. Wer aber freiheitlich denkt, der will nicht, dass der Staat die Leute erzieht!«

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