Flucht und Corona – „Die Folgen werden dramatische Fluchtbewegungen sein“

Cicero

Die Corona-Pandemie müsse ein Weckruf für mehr internationale Zusammenarbeit sein, sagt Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) im exklusiven „Cicero“-Interview. Die Ausbreitung des Virus auf dem afrikanischen Kontinent könne eine neue Flüchtlingskrise auslösen.

Die Corona-Pandemie müsse ein Weckruf für mehr internationale Zusammenarbeit sein, sagt Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) im exklusiven „Cicero“-Interview. Die Ausbreitung des Virus auf dem afrikanischen Kontinent könne eine neue Flüchtlingskrise auslösen.

Christian Drosten sagte jüngst, man würde diesen Sommer aus Afrika Bilder zu sehen bekommen, die man sonst nur aus Katastrophenfilmen im Kino kennt. Halten Sie das für überzogen?
Ich bin kein Freund von Apokalypsen. Aber richtig ist: Corona ist nun, mit zweimonatigem Abstand zu Europa, in allen afrikanischen Staaten angekommen. Die Bevölkerung in Afrika ist im Durchschnitt jünger, das warme Klima könnte helfen. Das macht Hoffnung, ist aber keine Entwarnung. Intensivmedizinplätze, wie wir sie aus Deutschland kennen, gibt es in Afrika praktisch nicht. Ein Land wie Äthiopien, mit 110 Millionen Einwohnern, hat gerade einmal 150 Intensivbetten. Sollte sich das Virus in großen Ballungszentren oder Flüchtlingsregionen ausbreiten, wird es dramatische Folgen haben.

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