Fall Palmer: Für Querdenker und Realisten ist bei den Grünen kein Platz

Tichys Einblick

Der Vergleich mit dem Fall Thilo Sarrazin in der SPD liegt nahe: Boris Palmer ist ein prominenter Politiker in exekutiver Funktion, der sich durch öffentliche Aussagen gegen den Mainstream seiner Partei, der Grünen, stellt. Beide Parteien, die sich als Gralshüter der Ideale der Toleranz, der Solidarität und der Demokratie generell verstehen, können eben in den eigenen Reihen höchst intolerant, unsolidarisch und autoritär werden, wenn einer der ihren aus der Reihe tanzt.

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Das war übrigens bei den Grünen von Anfang an schon so. Zu den wichtigsten Gründervätern der Öko-Partei gehörten nämlich vor allem konservative (nach heutigen Maßstäben von Claudia Roth und Co sicher zumindest als „rechts“ bezeichnende) Politiker, wie nicht zuletzt der von Kohl aus der CDU gedrängte Abgeordnete Herbert Gruhl („Ein Planet wird geplündert“). Gruhl und andere Grüne der ersten Stunde, die sich sowohl zur sozialen Marktwirtschaft als auch zur traditionellen Familie, zu bürgerlichen Werten und zur deutschen Nation bekannten, wurden von linksradikalen Ex-K-Gruppen-Aktivisten wie Jürgen Tritten oder Joschka Fischer aus der Partei gedrängt, die mit der Natur wenig, aber umso mehr mit Karl Marx und Yassir Arafat am Hut hatten. Bei den Grünen weiß man, wie man eine bestimmte ideologische Linie durchsetzt und Widersprechende ausschaltet.

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