Besiegt, besetzt, befreit

Junge Freiheit

Das Kriegsende in Deutschland jährt sich zum 75. Mal und vielerorts wird der 8. Mai als „Tag der Befreiung“ gefeiert. Und in der Tat bedeutete für viele der Zusammenbruch des Dritten Reiches eine Befreiung: für die Häftlinge in den Konzentrationslagern, für die Zwangsarbeiter, für russische, britische, amerikanische und französische Kriegsgefangene, für Exilanten.

Doch bei aller Freude über das Kriegsende gerät häufig in Vergessenheit, daß für viele Deutsche das Sterben und Leiden mit dem Schweigen der Waffen noch nicht endete. Vertreibung, Vergewaltigung, Plünderungen, Raub, Rache und Willkür gehörten ebenfalls zu den Folgen der vollständigen Niederlage und bedingungslosen Kapitulation. Die Siegermächte waren nicht mit dem Ziel nach Deutschland gekommen, um es zu befreien, sondern um es zu besetzen. Deutschland war nicht ihr Freund, sondern Feind gewesen.

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