Tag der Besinnung

Junge Freiheit

Wie ein Schleier legte sich Corona über die Welt und sorgt dafür, daß die Gedenkfeiern zum 75. Jahrestag der Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 bescheidener als geplant ausfallen. Das kann ein Segen sein, denn es waren auf seiten der Siegermächte allzu bombastische Paraden und Kundgebungen geplant.

Diejenigen, die den Zusammenbruch Deutschlands noch als Zeitzeugen miterlebt haben, befinden sich im Greisenalter. Es ist eines der letzten Jubiläen, dem Vertreter der Erlebnisgeneration in noch nennenswerter Zahl beiwohnen werden.

Während meine Mutter das Kriegsende im Schwarzwald erlebte, als vierjähriges Mädchen im Keller Zeuge der Bombardierung Freiburgs wurde, floh mein Vater als Achtjähriger mit seiner Familie aus Potsdam im letzten Moment vor der einrückenden Roten Armee nach Westen. Die Familie strandete in Lüchow-Dannenberg in der Lüneburger Heide. Dort traf der Abschiedsbrief der Großeltern aus Greifswald ein. Sie erklären ihren folgenden Selbstmord, den sie kurz vor dem Einmarsch sowjetischer Truppen vollziehen: Für sie brach mit dem Untergang des NS-Regimes ihre Welt zusammen.

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