Nach Datenleck: ORF-Journalist empört mit Telefonbuch-Vergleich

Die Tagesstimme

Für Wirbel in der österreichischen Innenpolitik und Medienlandschaft sorgt derzeit die öffentliche Zugänglichkeit von etwa einer Million sensibler Privatadressen. 

Wien. – Am Donnerstag stellte sich heraus, dass das „Ergänzungsregister” des Wirtschafts- und des Finanzministeriums die privaten Anschriften von mindestens einer Million Österreicher abrufbar machte. Darunter befanden sich etwa solche des Präsidenten, von Abgeordneten des Nationalrats, von Journalisten – aber auch die Daten von zahlreichen kleinen Selbständigen.  NEOS und der Verein Epicenter-Works als Aufdecker sprechen vom „größten Datenskandal der Republik”, erst vergangene Nacht wurde der Zugang gekappt.

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