Wegen Äußerungen zu Corona: Boris Palmer erhält Morddrohungen

Die Tagesstimme

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte, dass entsprechende Briefe und Mails bereits eingereicht worden seien.

Tübingen. – Mit seinen kürzlich getätigten Aussagen zu den Corona-Maßnahmen machte sich Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) nicht zuletzt bei seinen Parteikollegen unbeliebt. Konkret bemängelte er laut der „Welt“, dass man derzeit den medizinischen Fokus zu sehr auf ältere Patienten legen würde, die „in einem halben Jahr sowieso tot wären“.

Als Reaktion auf die Aussage erhält Palmer laut eigenen Angaben seit vergangener Woche zahlreiche Morddrohungen. Auch seine Familie und Mitarbeiter seien von den Drohungen betroffen. Wie ein Sprecher der Staatsanwalt bestätigte, wurden entsprechende Schriftstücke bereits eingereicht. Den Verfassern drohen nun Geldstrafen. Auch eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr könnte theoretisch verhängt werden.

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