75 Jahre Kriegsende: Steinmeiers Nationalmasochismus

jouwatch

Ein Kommentar von Daniel Matissek

 

Für reichlich Kopfschütteln sorgte die gestrige Ansprache von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an der Zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik in Berlin anlässlich des 75. Jahrestages der Kapitulation. Im Mittelpunkt stand einmal mehr die zur fast schon musealen Phraseologie verkleisterte Beschwörung der ewigen NS-Hypothek.

Auch wenn es gut gemeint war – die manische Fixierung der politischen Rückschau auf die Schreckensjahre des Dritten Reichs auch ein Dreivierteljahrhundert nach Kriegsende trägt inzwischen krampfhafte, um nicht zu sagen pathologische Züge. Ein Bekenntnis zu einem Land, das sich zu historischer Schuld und seinen Verbrechen bekennt und dennoch liebenswert und groß sein kann – bis heute wartet man darauf aus dem Mund der Regierenden vergebens. Steinmeier ist 1956 geboren, doch er redet gram wie ein geläuterter Hauptkriegsverbrecher. Diese Art von Masochismus, historisch längst bezugslos geworden, ist zum hohlen Ritual mutiert.

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