Das Jahr 1945 im Film (2) – „Ich war neunzehn“

Sezession

Ausgehend von meinen Überlegungen zur filmischen Darstellung von Geschichte, möchte ich nun den Film Ich war neunzehn von Konrad Wolf näher betrachten.

Ich war neunzehn wurde 1967 mit Unterstützung der Sowjetarmee und der Nationalen Volksarmee gedreht. Die Handlung erstreckt sich vom 16. April bis zum 8. Mai 1945, während die rote Armee Richtung Berlin vorrückt. Gedreht wurde dabei an Originalschauplätzen in der Mark Brandenburg und in Potsdam-Babelsberg, dem Sitz der DEFA- (und vormals UFA-)Studios.

Die DEFA stand natürlich unter Kontrolle der SED, die im Film in erster Linie ein Propgandamedium sah. „Antifaschistische“ Filme hatten in der DDR seit der allerersten DEFA-Produktion Die Mörder sind unter uns (1946) von Wolfgang Staudte Tradition, und sie dienten natürlich vor allem dazu, den Kommunismus in einem heldenhaften Licht erstrahlen und die Sowjets als Befreier erscheinen zu lassen.

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