„Wichtig für das Land“: NDR-Intendant rechtfertigt Beitragserhöhung

Junge Freiheit

HAMBURG. NDR-Intendant Joachim Knuth hat die Erhöhung des Rundfunkbeitrags auf 18,36 Euro verteidigt und die Bedeutung der öffentlich-rechtlichen Sender in der Corona-Krise hervorgehoben. „Wir verbrennen kein Geld. Der Journalismus hat in den vergangenen Wochen ohne großes Hinterfragen den Status einer ʿsystemrelevantenʾ Branche erhalten. Das zeigt doch auch, wie wichtig wir für das Land sind“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Unsere Angebote kosten eben auch Geld.“

Als systemrelevante Einrichtung sei die Frage auch zu rechtfertigen, ob nach zwölf Jahren der Beitrag erhöht werden könne, äußerte Knuth. Nach seiner Einschätzung hätten die öffentlich-rechtlichen Medien den Kern ihres Auftrags aus Beratung, Bildung, Information und Orientierung gut erfüllt. „Wenn die Tagesschau um 20 Uhr als Leuchtturm im Alltag ausfiele, würde sich das Gefühl der Krise heftig verstärken.“

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