Blasmusik mit Mundschutz: Kulturerlass sorgt für Stirnrunzeln

Die Tagesstimme

Die unterschiedlichsten Anekdoten zum Verordnungs-Dschungel sorgen immer wieder für Aufsehen – manchmal für Ärger, manchmal für Kopfschütteln, manchmal für Belustigung. Eine besondere Kuriosität macht nun Blasmusikkapellen zu schaffen.

Klagenfurt. – Der derzeitige Stand der Dinge ist, dass Musikproben nur in kleinen Gruppen (maximal 10 Personen) und mit einer mechanischen Schutzvorrichtung vor dem Gesicht stattfinden müssen. Gegen diese Verordnung laufen nun Musiker, allen voran der Känrtner Blasmusikverband, Sturm. Aber auch die Politik beschäftigt die Causa mittlerweile.

Denn für österreichweit 150.000 Blasmusiker in 2.163 Vereinen bedeutet der rechtliche Status quo nichts Gutes. Die Krone zitiert einen Musiklehrer: „Es ist doch absurd, ein Hohn für Bläser, so etwas am Papier überhaupt vorzuschlagen.” Selbst die Möglichkeit, ein Loch für das Mundstück zu schneiden wäre nicht machbar: „Da würden alle Musiker nach kürzester Zeit kollabieren.” Er fürchtet, dass die Situation zum „Todesstoß” für großteils ehrenamtliche Vereinsmusiker sei.

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