Der gute Ruf

Junge Freiheit

Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller ist ein begnadeter Dogmatiker. Seine Bücher zu dieser Thematik sind Referenzen. Als Präfekt der Glaubenskongregation hat er in diesem Sinn auch solide Arbeit geleistet. Daß Papst Franziskus den Arbeitsvertrag des Kardinals als Präfekt nicht verlängert hat, war eine spontane Entscheidung, die sich dem Verständnis wohlwollender Beobachter des Kuriengeschehens entzog. Müller zog sich zurück und schwieg. Es war das Klügste, was man in solch einer Situation machen konnte. In der Stille wuchs sein Ansehen.

Ähnlich verhielt es sich mit seinem Kardinalskollegen Robert Sarah. Der schrieb mehrere Bücher, die eine gute Verbreitung finden. Zu Beginn der Corona-Krise kritisierten beide, daß die Kirche (implizit auch der Papst) sich gegenüber der Politik zu unterwürfig zeige. Für Italien, gefangen in der Schreckstarre angesichts so vieler Särge, waren die kirchlichen Reaktionen verständlich.

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