Das Paradoxon des Staates (1)

Sezession

von Bernard Udau – Um vorweg zu sagen, worin das Paradoxon des Staates besteht:

Ich bin der Überzeugung, daß Konservative und Rechte mit dem Staat ausgerechnet denjenigen zu Hilfe rufen, der ihre Vorstellungen von Solidarität, Gemeinschaft und Nation mit Füßen tritt und immer treten wird. Schlimmer noch: der das aus seiner inneren Logik heraus sogar tun muß.

Die Liberalen oder Libertären hingegen lehnen den Staat ab und wollen ihn durch den Markt als Ordnungssystem ersetzen, ohne zu erkennen, daß doch gerade der Staat es ist, der die Voraussetzungen für den Markt schafft.

Kurz: Die den Staat brauchen, lehnen ihn ab. Die ihn fürchten sollten, beten ihn an. Ich hoffe im Übrigen, durch das Aufzeigen dieser paradoxen Situation zu einem wechselseitigen Verständnis und zu einer Annäherung der beiden Lager beitragen zu können. Insbesondere das Subsidiaritätsprinzip könnte sich als Kompromiß herausstellen.

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