Trotz Corona-Krise: Dreyer verteidigt Erhöhung der Rundfunkgebühren

Junge Freiheit

BERLIN. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat sich gegen eine Verschiebung der Rundfunkgebühren-Erhöhung wegen der Corona-Krise ausgesprochen. „Die Medien und damit auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk sind systemrelevant“, begründete sie am Dienstag gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe ihre Entscheidung. Mit ihrem Informationsangebot nähmen sie „eine Schlüsselrolle in der Pandemiebewältigung“ ein.

Der Rundfunkbeitrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio soll im kommenden Jahr um 86 Cent auf 18,36 Euro pro Monat steigen. Der CSU-Parlamentsgeschäftsführer Stefan Müller hatte zusammen mit elf weiteren Abgeordneten von CDU und CSU in einem Brief an die Ministerpräsidenten der Länder gefordert, angesichts der „dramatischen Verschlechterung“ der wirtschaftlichen Lage infolge der Corona-Pandemie müsse die geplante Erhöhung verschoben werden.

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