Das Paradoxon des Staats (2)

Sezession

von Bernard Udau – Vielleicht hat sich der eine oder andere libertäre Leser während der Lektüre des 1. Teils über Das Paradoxon des Staats die Hände gerieben:

weil ich davon schrieb, daß Konservative und Rechte eigentlich an einer Aufweichung des Gewaltmonopols interessiert sein müßten? Dann wäre diesen Lesern entgangen, daß ich bei der Aufzählung der konservativen Werte, denen der Staat seiner Natur nach feindlich gegenübersteht, einen Wert nicht genannt habe, nämlich das Privateigentum.

Libertäre gehen in ihren Überlegungen davon aus, daß der Staat der größte Gegner des Privateigentums sei, und daß er durch seine permanenten Eingriffe in den freien Markt die Vorteile zunichtemache, die sich ergeben würden, wenn das Privateigentum freien Lauf hätte. Daher ist für Libertäre der Kampf für eine freie Gesellschaft auf Basis des Privateigentums gleichzeitig ein Kampf gegen den Staat. Sie übersehen dabei, daß Privateigentum nichts weniger ist als eine Institution, die mit dem Staat unvereinbar wäre. Genau das Gegenteil trifft zu.

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