Der Zusammenbruch des Staates naht: Immer weniger Leistungsträger müssen den Rest mit durchschleppen

jouwatch

Der Staatsapparat gibt seit acht Wochen Geld aus, als gäbe es kein Morgen. Die Bundesregierung suggeriert unter Verweis auf die vielgerühmte „schwarze Null“ und der (rein konjunturbedingt) hohen Steuereinnahmen der letzten Jahre, Deutschland sei für die Krise gut gerüstet. Schlimmer noch: Die Kanzlerin streut dem Volk Sand in die Augen und verkündet gestern im Plenum, Steuererhöhungen seien nicht geplant. Aus dem Blick gerät da vollends, wie wenige echte Leistungsträger im Land eigentlich den passiven Rest mit durchschleppen müssen.

Dieser Tage, da die Politik so tut, als hätte sie ein monetäres Füllhorn und endlos ausweitbare Spendierhosen an, werden unbequeme, ja alarmierende Tatsachen gerne verdrängt: Etwa die Tatsache, dass die Bundesrepublik insgesamt über 1,9 Billionen Staatsschulden hat – eine Pro-Kopf-Verschuldung von fast 23.000 Euro; weil sich die Staatsverschuldung – dank der stets gepriesenen „Schuldenbremse“ – seit 2016 pro Jahr nur noch um maximal 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erhöhen durfte – weniger als ein Achtel der möglichen Obergrenze nach den Maastricht-Kriterien -, steht Deutschland mit einer Gesamtlast öffentlicher Schulden in Höhe von „nur“ rund 60 Prozent der Wirtschaftsleistung innerhalb der EU vergleichsweise gut da – im Gegensatz zu Griechenland (177 Prozent des BIP), Italien (135 Prozent), Portugal (118 Prozent) oder auch Frankreich (98 Prozent).

[...]

Den ganzen Artikel und dessen Kommentare liest Du auf jouwatch.