Die Sehnsucht des Juste Milieu nach Unterordnung

Tichys Einblick

So gehäuft wie in der Corona-Krise der letzten zwei Monate und erst recht nach dem spektakulären EZB-Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist mir diese Sehnsucht nach staatlicher Unterordnung selten begegnet: Viele Fernsehabende und unzählige Zeitungsseiten lang beklagten sich Journalisten, Politiker und Experten über den „Flickenteppich“ an Maßnahmen, mit denen die 16 deutschen Länder differenziert auf die Pandemie reagierten. Statt sich der Stärken des Föderalismus zu besinnen, die regionale Ausdifferenzierungen und bürgernähere Problemlösungen möglich machen, wurde zuhauf die Vorstellung bedient, dass nur ein starker Zentralstaat angemessen auf die Corona-Herausforderung reagieren könne.

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