Das Gas, das Gift und die Geopolitik

Junge Freiheit

Um das Nord Stream 2 Projekt zu retten, hat die Bundesregierung laut der Wochenzeitung Die Zeit ein Milliarden-Angebot an die US-Regierung gerichtet. Wirtschaftsminister Olaf Scholz (SPD) soll dem US-Finanzminister Steven Mnuchin mündlich und schriftlich vorgeschlagen haben, den Bau von zwei Spezialhäfen in Wilhelmshaven und Brunsbüttel zum Import von Flüssiggas zu finanzieren. Im Gegenzug sollen sich die USA verpflichten, von jeglichen Sanktionen abzusehen.

Mit ein wenig Sarkasmus ließe sich der Scholz-Vorschlag so kommentieren: Deutschland erklärt sich bereit, das moralisch saubere, allerdings teure Fracking-Gas aus Amerika zu kaufen, damit der große Bruder aus Übersee ihm erlaubt, das moralisch kontaminierte, dafür preiswerte Gas aus Rußland einzuführen. Im gewöhnlichen Leben würde man das eine erpreßte Schutzgeld-Offerte nennen, doch wie der SPD-Außenpolitiker Egon Bahr sagte: „Die USA handeln verstörend, aber Antiamerikanismus ist dumm.“

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