Rot und schwarz, das war einmal, heute ist blass Rotgrün

Tichys Einblick

Ein Leser schrieb nach der Kommunalwahl in NRW: „Selbst SPD-Parteimitglieder wählen nicht mehr SPD, wie mir schon vor längerer Zeit ein Bekannter erzählt hat, der selbst Parteimitglied ist. Man ist halt immer noch Mitglied, so wie man noch in der Kirche ist, obwohl man nicht mehr in den Gottesdienst geht.“

Damit traf er mitten ins Schwarze. Sie werfen ein, ins Rote? Nein, denn der Clou bei der Geschichte ist die anhaltende Wirkung der alten politischen Farben, obwohl doch alle Farben längst nichts mehr sagen oder – noch schlimmer – wirkungsvoll in die Irre führen.

Hieß Schwarz einst konservativ, bedeutet diese Farbe heute nichts mehr, denn die Unterschiede bei wirklichen Richtungsfragen in der tatsächlichen Politik zu Grün, Rot und Gelb sind nicht erwähnenswert. Alle zusammen könnten in einer einzigen Partei sein, nicht einmal für echte Flügel gäbe es genug politischen Stoff. Die angemessene Parteifarbe wäre ein verwaschen blasses Rotgrün.

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