Pixel-Wendler schießt zurück

jouwatch

Der Privatsender RTL schwingt sich in unerträglicher Art und Weise zum politisch-korrekten Zensor auf. Der Sänger Michael Wendler – von RTL wie zu Terrorzeiten Stalins oder Ulbrichs – nachträglich aus dem Format DSDS herausretuschiert – äußerte sich nun zu der totalitären RTL-Praktik. 

Der Privatsender RTL hat sich einer Praktik, angewandt in den schlimmsten kommunistischen Terrorzeiten der Stalin- und DDR-Herrschaft, bedient. Aus seinem Format, der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) hat der Privatsender den einstigen Juror Michael Wendler nach einer politisch anstößigen Äußerung nun nachträglich aus allen schon abgedrehten Sendungen herausgeschnitten. Selbst dann, wenn für den Zuschauer dieses Billigformates „sichtbare, dramatische Lücken“ entstehen, so der geistige Stalin-Nachfolger, RTL-Geschäftsführer Jörg Graf. RTL nannte Michael Wendler die ganze Zeit über nicht bei seinem Namen, sondern sprach von ihm nur als „Juror“. Weil ein Kandidat den Wendler-Song „Egal“ performt hatte, wurde auch dessen Gesang durchgehend mit einem Piepton überspielt. Neben den Verpixelungen blendete RTL, dem ganzen Irrsinn noch die Zensurkrone aufsetzend, einen redaktionellen Hinweis ein, dass „ein Juror Verschwörungstheorien verbreitet“ habe. Wegen „völlig untragbarer Äußerungen“ habe man ihn aus den im Jahr 2020 aufgezeichneten Folgen herausgeschnitten.

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