Sammelstelle für Gedrucktes (7)

Sezession

Und erneut: Criticón als Einstieg. Weshalb? Weil sich die großartige Zeitschrift als »Sammelstelle« phasenweise insbesondere an einer Partei abarbeitete:

an der Christlich-Sozialen Union in Bayern, kurz CSU.

Der Anspruch an sich selbst war einigermaßen selbstbewußt: Verschiedene Autoren des heterogenen Blattes, zum Teil selbst mit Unionshintergrund, versuchten mittels Stellungnahmen und kritisch-wohlwollenden Analysen den Kurs der Schwesterpartei, der großen Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU), zu korrigieren.

Es ging Hans Berger, Uwe Greve, Hannes Kaschkat, Hans-Helmut Knütter und Co. darum, die ab den 1960er Jahren nach links rückenden gesellschaftlichen Verhältnissen ein parteipolitisches Aufbegehren entgegenzusetzen. Man traute der CSU dieses Aufbegehren zu. Das gilt nicht nur für die genannten Namen, die – bis auf Knütter – heute überwiegend vergessen sind. Das betraf auch »einen der Väter der Neuen Rechten« (Armin Mohler über Armin Mohler) – sprich: einen der geistigen Mentoren auch dieser Zeitschrift, der Sezession.

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