Sezession Heft 100: Götz Kubitschek im Interview

Die Tagesstimme

Seit 2003 gibt das Institut für Staatspolitik die rechtsintellektuelle Zeitschrift Sezession heraus. Vor Kurzem ist die 100. Ausgabe erschienen. Im Tagesstimme-Interview zieht der Verleger und Sezession-Chefredakteur Götz Kubitschek Bilanz. Er spricht über die Anfänge der Zeitschrift, wo sie heute steht und wie es weitergeht.

Tagesstimme: Herr Kubitschek, wir gratulieren zum Hunderter! Wo steht die Sezession heute, 100 Ausgaben nach der ersten?  

Götz Kubitschek: Quantitativ: auf eigenen Beinen, mit etwas über 4.000 Abonnenten zum einen finanziell, zum anderen an der Grenze dessen, was man mit rechtem Denken und ohne Pornoseiten, mit Tiefenbohrung und ohne Hochglanz erreichen kann. Qualitativ: Die Sezession blättert man nicht durch, da gibt es viel besser geeignete Magazine. Uns liest man, vielleicht nicht komplett, vielleicht mit dem Bleistift in der Hand, sicherlich nicht so nebenbei. Hundert Ausgaben nach der ersten: immer noch dasselbe damals festgelegte Format, dieselbe Schrift, dieselbe Hefteinteilung, derselbe Anspruch. Immer noch wach, zugespitzt, polemisch, waghalsig, immer noch dieselbe Mischung aus Lagedenken und „reiner Politik“. Kein bisschen müde, obwohl wir mittlerweile die alte Tante unter den Zeitschriften rechts der Mitte sind. Zuletzt: Jeder im politisch-medialen Komplex kennt die Sezession, jeder unseren Komplex aus Namen, metapolitischen Formen, Bezügen, Grundsätzen, kurz: unser Netzwerk. 

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