In Verlegenheit: Der arme Robert Habeck und der inhaftierte Julian Assange

Tichys Einblick

Was mich aus tiefstem Herzen freut, ist, dass Robert Habeck, Sie erinnern sich, der Parteivorsitzende der Grünen, der gern Kanzler werden möchte, viel Zeit übrig hat, zumindest zwei Stunden, eine Minute und 43 Sekunden, um mit dem Journalisten Thilo Jung in dessen Quasselformat Jung & Naiv, Folge 496 ein wenig zu schwatzen. Vielleicht hat es Robert Habeck auch allzu sehr gefreut, dass sein Duzfreund ihn als den „vielleicht nächsten Kanzler hier im Land“ vorstellte.

Aber der liebe Thilo haut den lieben Robert dann doch mit einer Frage ziemlich in die Kanzlerpfanne, denn er möchte von Robert Habeck, dem vielleicht nächsten Kanzler hier im Land, wissen, ob er nicht nur die Freilassung von Nawalny, sondern auch die Freilassung von Julian Assange fordert. Der Fall Nawalny hat nun soviel mit dem Fall Assange zu tun, wie der Kaffeesatz mit dem Satz des Pythagoras oder Leonid Breshnew mit Margret Thatcher. Das kann der liebe Thilo, der bekanntlich naiv ist, natürlich nicht wissen. Da hätte ihn der liebe Robert als Kanzlerprätendent doch aufklären können.

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