Museumsbund mahnt zur Aufarbeitung von kolonialem Erbe

Junge Freiheit

BERLIN. Der Deutsche Museumsbund hat Träger von Museen und Politiker dazu aufgefordert, ihr Engagement bei der Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe zu forcieren. „Die Aufarbeitung des kolonialen Erbes ist eine notwendige Aufgabe der Museen. Dies kann nur gelingen, wenn die Museen durch die Träger mit entsprechenden Mitteln ausgestattet werden, um ihren grundlegenden Aufgaben nachzukommen, zu denen Provenienzforschung und Digitalisierung als zentrale Bausteine gehören“, teilte der Präsident des Museumsbunds, Eckart Köhne, am Dienstag mit.

Der vom Bund geförderte Verband präsentierte am Dienstag einen Leitfaden mit dem Titel „Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“, der ebenfalls von der Bundesregierung finanziell unterstützt worden war. Die Leiterin der Arbeitsgruppe, die vier Jahre lang an dem Papier saß, Wiebke Ahrndt, betonte: „Der Leitfaden wurde mit Expert*innen aus elf Herkunftsgesellschaften grundlegend diskutiert, um deren Blickwinkel entsprechend Raum geben zu können.“

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