Bestatter in der Pandemie: „Abstandhalten ist emotional belastend auch für uns“

Tichys Einblick

Liegt es daran, dass die Branche zur Zeit so viel zu tun hat? Jedenfalls kostet es einige Mühe, den Geschäftsführer des Verbandes unabhängiger Bestatter e.V. ans Telefon zu kriegen. Als wir Hans-Joachim Möller, der bundesweit über fünfhundert Bestatter vertritt, dann doch erreichen, ist er ausgesprochen offen und gesprächsbereit. Aber womöglich ist es auch nur ein unbegründetes Stereotyp, dass Bestatter düster und verschwiegen seien.

Derzeit wird viel um Übersterblichkeiten debattiert. So ein Bestatterverband müsste das doch am besten wissen. Geschäftsführer Möller weiß tatsächlich um einige Hotspots in Deutschland. „Die gibt es, die haben überproportional viele Verstorbene.“ Beispielsweise im Erzgebirge sei das so, das weiß Möller von Mitgliedern. Das sei die Momentaufnahme. Dann gäbe es aber andere Gebiete, „gerade so im Norden oben, die haben sogar eine zurückgehende Sterblichkeit.“ Wichtiger Hinweis von Möller: „Wir haben natürlich auch die eingeschränkte Mobilität.“ Das hätte dazu geführt, dass es weniger Verkehrsunfälle gab.

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