Überzogener Polizeieinsatz in Hamburg: Rechtfertigung statt Entschuldigung

Tichys Einblick

Die Polizei Hamburg hat auf Kritik an einem Einsatz im Jenischpark reagiert – und hat damit noch zusätzliches Befremden ausgelöst. In einer über die Medien verbreiteten Videosequenz war zu sehen, wie Polizisten mit einem Streifenwagen einen weglaufenden jungen Mann jagen. Der 17-Jährige hatte zuvor Freunde umarmt – also mit ihnen gegen die Corona-Auflagen verstoßen.

Nach Empörung in den sozialen Netzwerken versuchte die Polizei sich nun zu rechtfertigen. Während die ersten Sätze sogar als subtile Kritik an den politisch vorgegebenen Beschränkungen durchgehen könnten – „Wir stellen fest, dass mit zunehmender Dauer … Kontrollsituationen für die eingesetzten Kräfte schwieriger werden“ – schlägt die Polizei dann einen Ton an, der Ordnungswidrigkeiten scheinbar zu schweren Straftaten aufbläst: „Die Polizei ist dort regelmäßig mit Schwerpunkteinsätzen tätig, da sich insbesondere Jugendliche und junge Heranwachsende an diesem Ausflugsort zu partyartigen Treffen zusammenfinden, dabei zum Teil massiv Alkohol konsumieren, laute Musik hören und gegen geltende Corona-Regeln verstoßen und Sachbeschädigungen begehen“.

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