Masken-Affäre: CDU-Politiker Löbel verläßt Unionsfraktion

Junge Freiheit

MANNHEIM. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel hat seinen Rücktritt aus der Union-Bundestagsfraktion erklärt. Sein Bundestagsmandat will er Ende August niederlegen, berichtet die Bild-Zeitung. Auch für den nächsten Bundestag werde er nicht mehr kandidieren. Hintergrund ist seine fragwürdige Rolle bei der Vermittlung eines Geschäfts mit Corona-Schutzmasken.

Löbels Firma hatte laut seinen Angaben Provisionen in Höhe von rund 250.000 Euro kassiert, weil sie Kaufverträge über Masken zwischen einem baden-württembergischen Lieferanten und zwei Privatunternehmen in Heidelberg und Mannheim vermittelt hatte. Es habe sich dabei um eine „nach dem Marktüblichen bemessene Vergütung“ gehandelt, so Löbel. Er habe für die GmbH gehandelt und nicht in Ausübung seines Abgeordnetenmandates.

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