Rumänischer Berlinale-Sieger – Viel mehr als ein Porno

Cicero

Bei der digitalen Berlinale ist die rumänische Satire „Bad Luck Banging or Loony Porn“ mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet worden. Ein würdiger Gewinner – aber die hitzigen Diskussionen über das Werk werden hoffentlich nachgeholt.

Bei der digitalen Berlinale ist die rumänische Satire „Bad Luck Banging or Loony Porn“ mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet worden. Ein würdiger Gewinner – aber die hitzigen Diskussionen über das Werk werden hoffentlich nachgeholt.

Die ersten zehn Minuten sind krass, nämlich einfach ein billiger, expliziter Porno. Würde „Babardeală cu bucluc sau porno balamuc“ (Übersetzungsversuch: „Unglückliches Bumsen oder verrückter Porno“) in diesem Exploitation-Modus bleiben, müsste man sich schon sehr über den Bärensieg des rumänischen Beitrags wundern. Aber Radu Jude, der Regisseur des Films, hat es natürlich faustdick hinter den Ohren. Wer sich hier aufregt und nicht rausgeht – in dieser Covid-Notberlinale: das Streaming stoppt – muss sich Heuchelei vorwerfen lassen.

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