Wenn VW wie Tesla sein will und Chefs ihre eigene Marke nicht verstehen

Tichys Einblick

Der 3. September 2020 war ein regnerisch-trister Abend in der norddeutschen Tiefebene. Gegen 21 Uhr war Technoking und Rulebreaker Elon Musk im Privatjet auf dem Provinzflugplatz Braunschweig-Wolfsburg gelandet. Programmpunkt: Gemeinsame Fahrt mit VW-CEO Harald Diess im iD.3, dem Vorzeigeelektroauto des Wolfsburger Weltkonzerns über das nasse und dunkle Rollfeld. Die gemeinsame Fahrt der beiden Herren brachte den Status quo europäischer Autobaukultur gegenüber der amerikanischen Konkurrenz auf den Punkt: Devot und entschuldigend erklärte Diess (vom Sozius aus) der Lichtfigur Musk Vor- und vor allem Nachteile seines Elektroautos und hielt ihn mit kleinen Scherzen bei Laune während dieser, eher wortkarg, dem soliden Auto immer wieder irgendetwas spektakuläres abzugewinnen suchte. Vielleicht werden spätere Generationen von Auto-, oder wie man heute sagt, Mobilitätsexperten dies als den enigmatischen Moment beschreiben, als die deutsche Autobaukultur den Staffelstab an die aufstrebenden Elektro-Designer aus Amerika und Asien übergaben.

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