Dexit: Orban und Le Pen wollen EU nicht verlassen, die AfD sieht das anders. Ein Bärendienst fürs Vaterland!

Philosophia Perennis

(Michael van Laack) Nun kann man natürlich sagen: Bundesweit wird die AfD zumindest auf die nächsten Jahre hin immer 10 bis 12 % einfahren, ganz egal was sie beschließt und was ihre Abgeordneten in den Ländern an bedenklichem von sich geben. Und das ist wohl auch richtig. Nur wird man mit dieser Sicht auf die politische Realität niemals bürgerliche Mehrheiten schaffen und bereitet zudem den Weg für Eskens erhofftes Rot-Rot-Grün oder eine Koalition der Union mit Baerbock & Co.

Geschlossenheit demonstrierte die Alternative für Deutschland gestern auf ihrem Bundesparteitag. Jörg Meuthen lobte die gute Arbeit in Sachsen-Anhalt (Balsam für die geschundene Ostseele der Partei), Tino Chrupallas Kritik an seinem Co-Sprecher viel äußerst seicht aus und sein Aufruf zur Einigkeit formulierte er nicht im sonst üblichen Flügel-Duktus. Es gab keinen Abwahlantrag gegen Meuthen. Auch schloss sich die Versammlung dem Plan des Bundesvorstands an, die Doppelspitze zur Bundestagswahl nicht auf dem Parteitag, sondern von den Mitgliedern wählen zu lassen. Friede, Freude, Eierkuchen? Weit gefehlt!

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