Die „Wütenden feministische Demo ohne Cis-Männer“ – ein Spaziergang

Tichys Einblick

In der Walpurgisnacht wird seit jeher leidenschaftlich gesoffen, gefeiert und als Vorbote des 1. Mai´s gewalttätig demonstriert und randaliert. Dank Corona gab es zwar keine Feste und keine jungen Frauen, die in lustigen Hexenkostümen durch die Straßen zogen, dafür versammelte sich aber eine andere Gruppe Frauen und frauenähnlicher Wesen, die verbissen dafür kämpft, den Besen endlich und für immer aus der Hand legen zu können – ein Spektakel, dass ich mir nicht entgehen lassen konnte.

Erst völlig skurril, dann gewalttätig

Als ich mit meiner Schwester am Freitagabend zur „wütende[n] feministische[n] Demo ohne Cis-Männer“ am Spreewaldplatz dazu stieß, musste ich mir erstmal eingestehen, dass die patriarchalen Strukturen in unserem Land auch mein Frauenbild nachhaltig verhunzt haben. Ständig wunderte ich mich, wie viele Cis-Männer – also Männer, die sich tatsächlich auch als solche fühlen – trotz Verbot zur Demo gekommen waren, nur um nächsten Moment erschreckt festzustellen, dass ich einem ganzen Haufen wahnsinnig maskuliner Frauen mit meiner Geschlechtsanmaßung höchstes Unrecht zugefügt hatte. Ich leide halt immer noch an der veralteten Vorstellung, dass Frauen wenigstens eine gewisse Form von Weiblichkeit ausstrahlen sollten.

[...]

Den ganzen Artikel und dessen Kommentare liest Du auf Tichys Einblick.