Straßenschlacht in Paris nach Verbot von Demonstrationen gegen Israel

Tichys Einblick

Es ist ein Schritt, der zeigt, wie ernst man in Frankreich die antisemitischen Entgleisungen in Deutschland nahm. Der französische Innenminister Gérald Darmanin hat am Samstag alle pro-palästinensischen Demonstrationen in Frankreich verbieten lassen, weil sonst „Beeinträchtigungen der öffentlichen Ordnung“ zu befürchten seien. Pro-palästinensische Organisationen hatten zuvor in allen großen Städten des Landes Protestmärsche angemeldet.

Allein in Paris sind nach Angaben des Figaro 4200 Polizisten im Einsatz, da schon absehbar war, dass sich zahlreiche Menschen nicht an das Verbot halten. «Weil wir uns weigern, unsere Solidarität mit den Palästinensern zu verschweigen und man uns nicht daran hindern wird zu demonstrieren» werde man sich an der U-Bahnstation Barbès versammeln, verkündete eine „Vereinigung der Palästinenser in der Île-de-France“. Der Aufruf wurde auch von dreißig linksradikalen Gruppen unterstützt, darunter „Attac“, die „Action Antifasciste Paris-Banlieue“ (Antifa in Paris und Vorstädten) und die „Neue Antikapitalistische Partei“.

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