100 Jahre Kommunistische Partei Chinas: Xi Jinping sieht sein Land auf dem Weg zur Welt-Führungsmacht

Tichys Einblick

Mit einem selbst für das kommunistische China außergewöhnlichem Pomp hat die Machtelite der einzigen verbliebenen kommunistischen Supermacht ihren 100. Geburtstag gefeiert. Das, was in vergangenen Jahrtausenden die Dynastien mit ihren Mandarinen und Philosophien gewesen sind, ist die 1921 vom unverändert gott-gleich verehrten Mao Tse-tung gegründete KP, deren totaler Machtanspruch stärker ist, als je zuvor. „China ist alles, und China ist die Partei!“ Das einzelne Individuum existiert nur im nationalen Kollektiv und hat als Rädchen im Sinne der Genossen zu funktionieren. Garantiert wird dies durch die Allmacht staatlicher Kontrolle des gesamten Lebens und der unerbittlichen Abstrafung bei Nicht-Befolgen. Im Westen, und da ganz besonders in Deutschland, wird dies achselzuckend zur Kenntnis genommen und höchstens mit den Worten quittiert: „Was hat denn das mit uns zu tun?“ Die nehmen ihre Interessen wahr, so wie andere eben auch. Ganz ähnlich werden im übrigen das Großmachtgehabe und die Eskapaden des Mannes im Kreml gesehen. Ich behaupte, dass es sich hierbei um leichtfertige und gefährliche Fehleinschätzungen handelt.

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