Der 20. Juli: Ein merkwürdiger Tag im Jahr 2021

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Der 20. Juli ist ein merkwürdiger Tag in einem merkwürdigen Land. Alljährlich kreist alles um das Attentat auf Hitler und um den „Widerstand“. Nach der Flutkatastrophe wäre es an der Zeit, den „Widerstand“ vom 20. Juli 1944 neu auf seine Vorbildhaftigkeit zu überprüfen.

von Max Erdinger

Was nach der Flutkatastrophe im Westen und Südwesten unseres Landes ans Licht kommt, raubt einem schier den Atem. Verwüstete Ortschaften, in denen sich noch zwei Tage nach der Katastrophe keine staatliche Hilfe hat blicken lassen. In einem Land, das vorher schon unter einer exorbitanten Steuerlast ächzte und aus dem die Milliarden wie eine Geldflut herausgelaufen sind. Privat organisierte Hilfe von Landwirten, Bauunternehmen und Bevölkerung, die stattdessen ohne jede Unterstützung von staatlicher Seite die Aufräumarbeiten vorantreiben, und die sich an den Kopf werfen lassen müssen, sie stünden der staatlich organisierten Hilfe nur unnötig im Weg herum, während sich die „staatliche Hilfe“ auf den Rückweg in ihre Standorte macht, da sie im Katastrophengebiet „nicht benötigt wird“. Privatleute und Firmen, die ihr eigenes Geld aufwenden, um Flutopfern zu helfen und noch nicht einmal Zusagen bekommen, daß ihnen die Kosten für Treibstoff und Schäden am technischen Gerät ersetzt werden würden. Landwirte, die ihre eigene Ernte vernachlässigen und stattdessen in die Katastrophengebiete eilen. Eine Kanzlerin, die sich am Ort der Verwüstung nicht entblödet, vom globalen Klimaschutz zu reden, während sie noch nicht ein Wort für die Opfer des Terroranschlags von Würzburg übrig hatte. Eine junge Göre, die zum „Klimastreik“ aufruft. Ein Wirtschaftsminister, der irgendetwas von lächerlichen 50 Millionen an „Hilfen“ daherfaselt, obwohl 50 Millionen Euro das darstellen, was die Deutschen tagtäglich innerhalb weniger Stunden an Steuern beim Staat abliefern. 50 Millionen, die angesichts der Verwüstungen weniger sind, als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Eine Regierung, der Tage vor der Katastrophe landkreisgenau mitgeteilt worden war, welche Wassermengen zu erwarten sein würden – und die dennoch so getan hat, als ginge sie das nichts an. Die Liste der zutage tretenden Unglaublichkeiten verlängert sich stündlich.

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