Ein Wort an die Jugend – KLONOVSKY

Michael Klonovsky

Mei­ne Damen und Her­ren der jün­ge­ren Jahr­gän­ge, lie­be nach­wach­sen­de Landsleute,

Sie sind die ers­te Genera­ti­on seit dem Kriegs­en­de in Deutsch­land, die mehr­heit­lich nicht den Lebens­stan­dard ihrer Eltern errei­chen wird. Mehr noch: Sie wer­den ihn deut­lich unter­schrei­ten. Ob Sie jemals eine Ren­te bezie­hen, steht in den Ster­nen, wie auch die Wäh­rung, in der sie die­se Ren­te bezie­hen wer­den – oder eben nicht. Ob das Land, in dem Sie gebo­ren wur­den, dann noch als Staat exis­tiert, ist eben­falls nicht sicher.

Man wird Ihnen offi­zi­ell das Ange­bot machen, in all dem einen Fort­schritt zu sehen. Ihr Ver­zicht auf Kon­sum oder Rei­sen oder ein eige­nes Auto, wird man ihnen sagen, sei gut für das Kli­ma. Dass sie weni­ger besit­zen als Ihre Eltern sei sozi­al gerecht, denn dafür bekä­men nun ande­re mehr. Eine merk­wür­di­ge Alli­anz aus Rei­chen und Lin­ken bie­tet Ihnen an, sich wenigs­tens gut zu füh­len, wenn es Ihnen schlech­ter geht. Das Welt­wirt­schafts­fo­rum – also Mil­lio­nä­re, die regel­mä­ßig mit ihren Pri­vat­jets nach Davos flie­gen – unter­brei­tet Ihnen sogar den Vor­schlag, voll­kom­men auf Pri­vat­ei­gen­tum zu ver­zich­ten, um das Kli­ma zu ret­ten und die Gesell­schaft gerech­ter zu machen.

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