Warum Wähler Politikern nicht glauben sollten

Junge Freiheit

Die Leidenschaft für Politik, bekennt Thilo Sarrazin, habe ihn bereits als 16jährigen gepackt. Damals besuchte er eine Wahlkampfveranstaltung des seinerzeitigen FDP-Chefs Erich Mende, in der dieser Stein und Bein schwor, seine Partei werde niemals in ein weiteres Kabinett unter Konrad Adenauer (CDU) eintreten. Wenig später taten die Liberalen genau das und verhalfen „dem Alten“ so zu einer weiteren Kanzlerschaft – und sich selbst zum wenig schmeichelhaften Markenzeichen der „Umfaller-Partei“.

Jahrzehnte später wird sich Sarrazin nach einer Karriere als Spitzenbeamter und Landespolitiker dem Phänomen anhand anderer Beispiele, vor allem anhand einer anderen politischen Führungsfigur widmen: Am Ende ihrer 16jährigen Kanzlerschaft tritt offen zutage, daß Angela Merkel in vielen wesentlichen Punkten genau das Gegenteil von dem zur Regierungspolitik erhob und durchsetzte, was CDU und CSU 2005 in ihrem Wahlprogramm versprochen hatten. Von der Energiepolitik (Ausstieg aus der Kernkraft), der Schulden- und Währungspolitik, der Verteidigungspolitik (Aussetzung der Wehrpflicht) bis zur Asyl- und Migrationspolitik.

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