Datenschützer kritisieren Fingerabdruck-Pflicht auf Personalausweisen

Junge Freiheit

BERLIN. Datenschützer haben die ab Montag geltende Fingerabdruck-Pflicht auf Personalausweisen kritisiert. Wer ein entsprechendes Ausweisdokument beantragt, muß künftig Abdrücke seines linken und rechten Zeigefingers einscannen lassen. Die Bundesbürger würden damit unter „Generalverdacht“ gestellt, ein solcher sei aber verfassungswidrig, sagte der Vorsitzende des Vereins Digitalcourage, Konstantin Macher, dem RadioEins des RBB.

Es gehe um die grundsätzliche Frage, ob der Staat seine Bürger als freie Menschen betrachte, deren Unschuld er annehme, oder als potentielle Verbrecher. Die Regelung unterstelle den Deutschen, massenhaft gefälschte Dokumente zu nutzen, das sei aber nicht der Fall, verdeutlichte Macher. In die Grundrechte dürfe nur mit einer guten Begründung eingegriffen werden, die es in diesem Fall nicht gebe.

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