Streit wegen Aiwanger: CSU stellt Koalition mit Freien Wählern in Frage

Junge Freiheit

MÜNCHEN. Der CSU-Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag, Thomas Kreuzer, hat angesichts des Impf-Streits mit Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) das Regierungsbündnis in Frage gestellt. „Selbstverständlich sind andere Koalitionen denkbar“, äußerte Kreuzer gegenüber dem Münchner Merkur.

Dabei wollte er auch ein Bündnis mit den Grünen nicht kategorisch ausschließen. Zwar gebe es da sehr große politische Differenzen, lautete seine Einschätzung. „Aber am Ende geht es immer um sachpolitische Gemeinsamkeiten.“

Der CSU-Politiker betonte, er könne Aiwangers ablehnende Haltungen zu Corona-Impfungen nicht nachvollziehen. „Wenn er sich selber nicht impfen lassen will, ist das seine Privatsache. Politisch sollte allen in dieser Regierung aber unbedingt klar sein, daß wir aus der Pandemie nur mit einer guten Impfquote rauskommen.“ Kreuzer warf Aiwanger vor, die Impfkampagne zu konterkarieren, „um im Bundestagswahlkampf Punkte bei Impfverweigerern zu machen“.

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