Nach Beinahe-Blackout auf der Iberischen Halbinsel: „Hätte in einer Katastrophe münden können“

Tichys Einblick

TE: Herr Saurugg, was ist am vorvergangenen Samstag genau passiert?

Herbert Saurugg: Ein Löschflugzeug, das einen Waldbrand bekämpft hat, hat offenbar eine Wasserladung über einer Hochspannungsleitung abgeworfen. Es handelte sich um eine von zwei Hauptleitungen, die die Iberische Halbinsel mit Frankreich verbindet. Dabei kam es zu einem Kurzschluss, der zu einer Überlastung der sogenannten Grenzkuppelstellen geführt hat – also der Netzverbindungsstellen zwischen zwei Ländern. Die Netzbetreiber trennten daraufhin über einen automatisierten Computerprozess das iberische Stromnetz von Resteuropa ab. Die Frequenz sank in Spanien auf bis zu 48,66 Hertz – ab 47,5 Hertz tritt ein totaler Blackout ein.

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