Zehn Jahre nach dem Atomausstieg: Deutschland vor dem großen Blackout

Tichys Einblick

Die Änderung des Atomgesetzes samt sechs Begleitgesetzen ging 2011 geschmeidig durch den Bundestag. Ein jahrzehntelanges Feuerwerk, abgebrannt von links-grünen Politikern, hatte ein erfolgreiches Ende gefunden. Beschleunigt worden war der deutsche Atomausstieg durch einen Tsunami vor Fukushima im fernen Japan, der nicht nur einen ganzen Landstrich verheerte, sondern auch das gleichnamige Kernkraftwerk zerstörte.

Eine eigens gegründete „Ethikkommission sichere Energieversorgung“ lieferte die gewünschte ethische Begründung. Wissenschaftlichen Standards wurde nicht entsprochen, bemängelten Kritiker. Nicht einmal eine bei jedem stinknormalen Projekt übliche SWOT-Analyse (die Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken vergleicht) sei vorgenommen worden. Letztlich habe die Kommission wohl nur die Staffage liefern sollen. Die Debatte im Bundestag am 9. Juni 2011 brachte dann auch kaum noch Widerspruch zum Purzelbaum der Kanzlerin, die erst im Oktober 2010 eine Laufzeitverlängerung für die Kernkraftwerke (KKW) durchgesetzt hatte. Nun überholte sie noch den Atomausstieg-Vertrag von Rot-Grün aus dem Jahr 2002.

[...]

Den ganzen Artikel und dessen Kommentare liest Du auf Tichys Einblick.