Afghanen in Ramstein – Deutschland hinter der Fichte

Tichys Einblick

Die Pressemeldungen über die Situation in dem pfälzischen Örtchen Ramstein, beziehungsweise dem dortigen Luftwaffenstützpunkt der USA, wären in einem Land, dessen Regierungspolitik sich um die innere Sicherheit schert, ein großes Aufregerthema. Doch Ramstein liegt ja in Deutschland.

Außenminister Heiko Maas hatte es mit den USA selbst ausgemacht: Ramstein wird zum „Drehkreuz“ der Afghanistan-Evakuierung. Die US-Regierung wusste wahrscheinlich schon, warum ausgerechnet Ramstein und nicht etwa einer ihrer Stützpunkte im Mittleren Osten oder in Südkorea oder Japan. Denn diese Verbündeten hätten vermutlich auf ihrem Staatsgebiet nicht zugelassen, was Deutschland ermöglicht. Natürlich geht es für die Amerikaner nicht nur ums Drehen, sondern vor allem ums Filtern. Was in Kabul auf die Schnelle nicht möglich ist, passiert nun offensichtlich eben in Ramstein: Die ausgeflogenen Afghanen werden in Ramstein überprüft, nur die unbescholtenen oder jedenfalls erwünschten werden in die USA geflogen. Nach Presseberichten sind das bislang rund 20.000 von 34.000.

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