Ethikratsvorsitzende für staatliche Ernährungseingriffe

Junge Freiheit

BERLIN. Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, hat sich für staatliche Eingriffe in das Ernährungsverhalten der Deutschen ausgesprochen. Buyx begründete das mit hohen Kosten, die bei schlechter Ernährung auf die Gesellschaft zurückfielen: „Es ist eben nicht nur Privatsache, was ich esse, denn meine Ernährung hat auch viele Effekte nach außen hin: Krankheitskosten, soziale Kosten, ökologische Kosten usw.“, sagte sie in einem Interview mit dem Ernährungsmedizin.blog.

Der Staat habe gegenüber den Bürgern außerdem eine Schutzverpflichtung. Das gelte auch im Hinblick auf gesetzlich verpflichtende Qualitätsstandards für Verpflegung in Schulen und Kitas. „Da kommt eine Kindeswohlargumentation ins Spiel“, mahnte Buyx. Kinder seien noch nicht autonom und gerade diese Lebensphase habe laut der Medizinethikerin einen großen Einfluß auf das zukünftige Gesundheitsverhalten.

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