Angriff auf Israel-Mahnwache in Hamburg

Tichys Einblick

Orientiert man sich an den Inhalten, die im Bundestagswahlkampf eine Rolle spielen, scheint es in Deutschland weder ein Migrations-, noch ein Islam-, noch ein Antisemitismusproblem zu geben. In der politischen Debatte kommen diese Themen zur Zeit kaum vor. Die Realität auf den Straßen ist indes eine andere. Gerade erst haben die Sicherheitsbehörden (nur dank ausländischer Hilfe) womöglich eine Bluttat in der Hagener Synagoge verhindert. Ein Syrer sitzt in Untersuchungshaft. Doch das ist nur die Spitze des Eisberges.

In einigen deutschen Großstädten bringt man sich inzwischen auch schon in Gefahr, wenn man öffentlich Solidarität mit Israel bekundet. Diese Erfahrung musste kürzlich auch ein 60-jähriger Israel-Freund in Hamburg machen. Mit einigen Begleitern hatte er sich am Samstag zur regelmäßigen Mahnwache für Israel und gegen Antisemitismus in der Innenstadt versammelt. Wie die Polizei auf Nachfrage von Tichys Einblick mitteilte, war es bereits in der Vergangenheit „zu einigen Vorfällen in Zusammenhang mit der Mahnwache“ gekommen, weshalb diese „anlassbezogen polizeilich begleitet“ werde.

„Südländische Erscheinung“ [...]

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