Bloß nicht umdenken

Junge Freiheit

Mindestens 180 Todesopfer hat die Flutkatastrophe vom Juli in Deutschland gefordert, dazu mehr als 700 Verletzte. Die Sachschäden werden auf etwa 30 Milliarden Euro geschätzt, zahllose Menschen verloren ihre Häuser und beruflichen Existenzgrundlagen. Dennoch ist das Thema erstaunlich schnell wieder aus den Medien verschwunden.

Die Politik reagierte wie üblich in solchen Fällen mit Geld und guten Worten. Man werde die Flutopfer nicht vergessen, sagte Kanzlerin Merkel. Bundespräsident Steinmeier sprach von einer „Tragödie“, die ihn fassungslos mache, und versprach Solidarität mit den Betroffenen. Von 200 Millionen Euro Soforthilfe war zunächst die Rede, die schnell und unbürokratisch ausgezahlt werden sollten. Inzwischen will man 16 Milliarden Wiederaufbauhilfe allein in diesem Jahr „in die Hand nehmen“. Es mehren sich inzwischen allerdings die Beschwerden aus dem Katastrophengebiet, daß das versprochene Geld zu spät, zu bürokratisch oder auch gar nicht ausgezahlt wurde.

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